Liebes Publikum,

Liebes Publikum,

HubertundJohannes

kulturell bewegt sich etwas in Forchheim – und zwar nicht nur durch die kulturtragenden Initiativen: Auch die Stadt treibt das Thema voran, hat der Stadtrat doch erst kürzlich beschlossen, einen Architektenwettbewerb auszuschreiben, um das Kolpinghaus als Veranstaltungsort zu ertüchtigen.
Wir begrüßen Investitionen in Kultur grundsätzlich, Forchheim hat hier großen Nachholbedarf. Ein wichtiges Handlungsfeld der Forchheimer Kulturpolitik darf aber in der Kulturdebatte nicht vergessen werden:
Jenseits von ambitionierten Bauprojekten besteht weiterhin ein Finanzierungsbedarf der Kulturarbeit in Forchheim.
Das Junge Theater trägt entscheidend zur Veranstaltungsvielfalt Forchheims bei und ist die einzige Institution mit einem kontinuierlichen Veranstaltungsprogramm. Zudem zeigen wir uns verantwortlich für einige kulturelle Alleinstellungsmerkmale Forchheims, wie das ZirkArt Festival oder die Afrika Kulturtage. 2012 kämpften wir um unsere Existenz – und konnten mit viel Mühe und langem Atem die Zukunft des Theaters bis Ende 2015 sichern. Wie es danach weitergeht, ist im Moment unklar. Sinnvoll wäre aus unserer Sicht ein Mix aus privaten Sponsoren und verstärkter kommunaler Förderung, wie sie in vergleichbaren Städten üblich ist, um Kulturarbeit nachhaltig zu machen. Wenn man in Forchheim jetzt bereit ist Millionenbeträge in ein kulturelles Bauprojekt zu investieren, sollte es ein Leichtes sein, jetzt auch den seit Jahren geäußerten Bedarf der Kulturarbeit nachhaltig zu sichern.
Packen wir‘s an!